Das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen des Saarlandes (UTS) setzt seine Informationsreihe zu onkologischen Themen fort. Am Donnerstag, 26. März 2026, informieren Fachleute des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg von 17 bis 19 Uhr über Krebserkrankungen von Darm, Speiseröhre, Leber und Bauchspeicheldrüse. Die Veranstaltung findet im Seminarraum 1 des Zentralen Hörsaalgebäudes auf dem Campus statt und wird sowohl in Präsenz als auch online angeboten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der onkologische Patientenkongress wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert.
Im Mittelpunkt stehen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Tumorerkrankungen im Magen-Darm-Trakt sowie im Bauchraum. Betroffene Patientinnen und Patienten können im Viszeralonkologischen Zentrum des UKS behandelt werden, das von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert ist. Dort wird nach Angaben des Klinikums die interdisziplinäre Expertise verschiedener Fachbereiche gebündelt, um individuelle Therapiepläne auf hohem klinischem und wissenschaftlichem Niveau zu ermöglichen. Neben operativen Eingriffen durch die Viszeralchirurgie umfasst das Behandlungskonzept auch psychoonkologische Unterstützung sowie bei Bedarf palliativmedizinische Angebote.
Im Rahmen der Veranstaltung sind fünf Fachvorträge vorgesehen. Themen sind unter anderem Behandlungsmöglichkeiten bei erblichem Darmkrebs, mögliche Risiken eines chronisch unbehandelten Refluxes für Speiseröhrenkrebs, der Umgang mit Leberbefunden sowie operative Verfahren bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse. Zudem ist eine Fragerunde mit Vertreterinnen und Vertretern des Arbeitskreises der Pankreatektomierten geplant. Der Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie Teilnehmenden soll während der gesamten Veranstaltung möglich sein.
Um möglichst vielen Interessierten eine Teilnahme zu ermöglichen, wird das Angebot im Hybridformat durchgeführt. Für die virtuelle Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, nach der ein entsprechender Zugangslink versandt wird.
Das UTS ist ein Zusammenschluss von 13 Organkrebszentren und weiteren interdisziplinären Einrichtungen am Universitätsklinikum des Saarlandes. Seit 2021 ist es durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert. Ziel ist es, Krebserkrankungen leitliniengerecht und in spezialisierten Abteilungen zu behandeln sowie Prävention, Früherkennung und Nachsorge kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Die Informationsveranstaltungen richten sich an Erkrankte, Angehörige sowie alle Interessierten. Neben aktuellen medizinischen Entwicklungen stehen auch Präventionsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote im Fokus, häufig in Zusammenarbeit mit regionalen Selbsthilfegruppen.



